Moderne Kieferorthopädie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit individuell abgestimmten Behandlungskonzepten für ein gesundes und schönes Lächeln.

Behandlungstechniken

Wir bieten ein breites Spektrum moderner kieferorthopädischer Behandlungsmethoden und sind für deren Anwendung zertifiziert.

Dazu gehören:

  • feste Zahnspangen mit außenliegenden Damon Brackets
  • unsichtbare, innenliegende Systeme mit der WIN Lingualtechnik
  • transparente Schienentherapien wie Invisalign und Clear Aligner
  • Behandlungskonzepte mit skelettaler Verankerung über Miniimplantate wie Beneslider und Tomas Pin

So kann jede Behandlung individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Patienten abgestimmt werden – effektiv, ästhetisch und komfortabel.

Kieferorthopädie bei Kindern

Wir legen großen Wert auf eine frühzeitige und individuell angepasste kieferorthopädische Betreuung. Wann eine Behandlung beginnt, hängt weniger vom Alter des Kindes ab, sondern vielmehr davon, wie sich Zähne und Kiefer entwickeln.

Eine Frühbehandlung kann bereits vor dem neunten Lebensjahr sinnvoll sein, zum Beispiel bei Kreuzbissen, vorzeitigem Verlust von Milchzähnen, ausgeprägten Engständen oder einer Frontzahnstellung, die das Risiko für Verletzungen erhöht. Ziel ist es, die natürliche Entwicklung des Gebisses zu unterstützen, Fehlstellungen rechtzeitig zu korrigieren und ungünstige Einflüsse auf das Wachstum des Gesichts früh zu erkennen und zu vermeiden.

Kieferorthopädie bei Jugendlichen

In der Wachstumsphase lassen sich Zahn- und Kieferfehlstellungen besonders gut korrigieren. Die Behandlung bei Jugendlichen erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Phasen, die individuell an den Befund, den Zahnwechsel und die Wünsche des Patienten angepasst werden.

Je nach Situation kommen zunächst unterstützende, teilweise herausnehmbare Geräte zum Einsatz, um die anschließende Behandlung mit einer festen Zahnspange, der sogenannten Multibracketapparatur, so kurz, angenehm und wirkungsvoll wie möglich zu gestalten. Ziel ist ein harmonisches Zusammenspiel von Zähnen, Kiefer und Gesicht und ein gesundes, schönes Lächeln.

Kieferorthopädie bei Erwachsenen

Zähne lassen sich in jedem Alter kieferorthopädisch bewegen, weshalb eine Behandlung auch für Erwachsene oft sehr sinnvoll ist. Sie kann dazu beitragen, die eigenen Zähne langfristig zu erhalten und die Mundgesundheit durch eine gute Pflege und regelmäßige zahnärztliche Betreuung zu unterstützen.

Die Planung der Behandlung richtet sich ganz nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen. Häufig stehen ästhetische Korrekturen der Schneidezähne, funktionelle Verbesserungen etwa im Bereich des Kiefergelenks oder vorbereitende Maßnahmen für eine zahnärztliche Versorgung im Vordergrund.

Je nach Ziel und Ausgangssituation kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz – unauffällige, sichtbare, herausnehmbare oder festsitzende Systeme – stets so gewählt, dass sie optimal in den Alltag integriert werden können.

Lingualtechnik

Bei der Lingualtechnik werden die Brackets auf der Innenseite der Zähne befestigt, sodass die Zahnspange von außen unsichtbar bleibt. Die Brackets werden individuell gefertigt und exakt an die Zahnform angepasst, was die Behandlung besonders präzise und komfortabel macht.

Da die Herstellung und Planung dieser Apparatur technisch anspruchsvoll ist, erfolgt sie in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Laboren. Die Lingualtechnik eignet sich für Erwachsene ebenso wie für Jugendliche und bietet eine unauffällige Möglichkeit, Zahnfehlstellungen effektiv zu korrigieren.

Wir arbeiten mit modernen festsitzenden Systemen und beraten ausführlich, welche Technik am besten zu den persönlichen Bedürfnissen passt. Unser Team ist für verschiedene Lingualsysteme wie das WIN-System, das Incognito-System und das HIRO-System zertifiziert.

Kiefergelenkbehandlung

CMD bei Kindern

Funktionsstörungen im Kiefer können bei Kindern nicht nur Zahn- und Kieferfehlstellungen verursachen, sondern auch mit Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS oder ADS in Verbindung stehen. Eine frühzeitige Diagnostik und Behandlung hilft, die Entwicklung des Kausystems positiv zu beeinflussen und mögliche Begleiterscheinungen zu lindern.

CMD bei Erwachsenen

Unter einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) versteht man Beschwerden, die durch eine Fehlfunktion des Kiefergelenks entstehen. Typische Anzeichen sind Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke, der Schläfen, des Nackens oder der Ohren sowie Knack- oder Reibegeräusche beim Öffnen und Schließen des Mundes. Häufig liegen die Ursachen in einer ungünstigen Bisslage oder in belastenden Gewohnheiten wie Zähneknirschen.

Zu Beginn steht eine genaue Untersuchung mit manueller und instrumenteller Funktionsanalyse sowie gegebenenfalls eine Schienenbehandlung. Ziel der kieferorthopädischen Therapie ist es, die Zahnstellung so zu verändern, dass sie wieder mit der natürlichen Position des Kiefergelenks harmoniert. Eine begleitende Unterstützung durch manuelle Therapie, Osteopathie oder Logopädie kann den Heilungsprozess wirkungsvoll ergänzen und langfristig stabilisieren.

Implantologie und Kieferorthopädie

Die Kombination aus Implantologie und Kieferorthopädie ermöglicht eine präzise Vorbereitung auf den Einsatz von Implantaten. Durch gezielte Zahnbewegungen kann eine Lücke geschaffen oder die vorhandene Situation so korrigiert werden, dass das Implantat optimal platziert werden kann.

Zudem lässt sich durch die Korrektur der Zahnstellung die langfristige Stabilität verbessern, insbesondere wenn der vorherige Zahnverlust auf eine Fehlbelastung zurückzuführen war. So entsteht eine funktionell und ästhetisch ausgewogene Grundlage für den dauerhaften Zahnersatz.

Transplantation und Kieferorthopädie

In manchen Fällen können überzählige oder verlagerte Zähne, ebenso wie bestimmte Weisheitszähne, genutzt werden, um einen fehlenden oder stark beschädigten Zahn zu ersetzen. Dadurch kann auf ein Implantat verzichtet werden.

Die kieferorthopädische Behandlung schafft dabei den notwendigen Raum und die optimale Position, um die Transplantation des Zahnes erfolgreich durchführen zu können und ein stabiles, funktionelles Ergebnis zu erreichen.

Parodontologie und Kieferorthopädie

Eine Parodontitis kann durch den damit verbundenen Knochenabbau zu Veränderungen der Zahnstellung führen. Diese Verschiebungen können einzelne Zähne oder ganze Zahnreihen betreffen.

Nach einer erfolgreichen Parodontitisbehandlung und sobald das Zahnfleisch entzündungsfrei ist, kann eine kieferorthopädische Therapie beginnen. Sie hat das Ziel, entstandene Lücken zu schließen, gekippte oder gewanderte Zähne wieder aufzurichten und die Zahnreihen harmonisch einzuordnen.

Eine sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen sind dabei entscheidend, um die erzielten Ergebnisse langfristig zu erhalten und die Gesundheit des Zahnhalteapparats zu sichern.

Kieferchirurgie und Kieferorthopädie

Bei einem ausgeprägten skelettalen Fehlbiss kann eine kombinierte Behandlung durch Kieferorthopädie und Kieferchirurgie notwendig sein. Dies betrifft meist Erwachsene, bei denen kein natürliches Wachstum mehr stattfindet, oder Menschen, bei denen sich in der Kindheit und Jugend eine deutliche Fehlentwicklung von Kiefer und Biss gebildet hat.

Solche Fehlbisse können zu einer Überbelastung einzelner Zähne, zu vorzeitigem Zahnverlust oder zu Schwierigkeiten bei prothetischen Versorgungen führen. In schweren Fällen treten zudem funktionelle Einschränkungen wie ein unvollständiger Lippenschluss, eine erschwerte Nasenatmung oder eine erhöhte Entzündungsneigung im Nasen- und Rachenraum auf.

Durch eine sorgfältige Planung und die enge Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopädie, Kieferchirurgie und Zahnmedizin lassen sich Funktion und Ästhetik deutlich verbessern und ein stabiles, harmonisches Ergebnis erzielen.

Röntgendiagnostik

Digitales Röntgen
Mit modernster digitaler Röntgentechnik lassen sich Aufnahmen in wenigen Sekunden erstellen und sofort am Bildschirm auswerten. Die Strahlenbelastung ist dabei deutlich geringer – vergleichbar mit einem kurzen Flug – und die Bildqualität durch hohe Auflösung und präzise Darstellung hervorragend. So können Befunde anschaulich erklärt und sicher beurteilt werden.

3D-Röntgen (Digitale Volumentomographie – DVT)
Die digitale Volumentomographie ermöglicht dreidimensionale Aufnahmen des Kiefers für eine besonders genaue Diagnostik und Behandlungsplanung. Sie wird zum Beispiel bei Implantationen, der Entfernung von Weisheitszähnen oder bei chirurgischen Eingriffen eingesetzt.

Die Strahlenbelastung ist geringer als bei einer herkömmlichen Computertomographie, die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden, und die Ergebnisse stehen sofort zur Verfügung. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 165 und 200 Euro und werden derzeit nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Schlafmedizin

Behandlung schlafbezogener Atemstörungen
Wenn Schnarchen oder Atemaussetzer den erholsamen Schlaf stören, sollte die Ursache behandelt werden. Schlafbezogene Atemstörungen wie Apnoe oder Dyspnoe führen durch die verminderte Sauerstoffversorgung und gestörte Schlafphasen zu Belastungen für Gehirn, Herz und Stoffwechsel.

Eine individuell angepasste zahnärztliche Protrusionsschiene kann hier eine komfortable und wirksame Alternative zur Atemmaske sein. Sie hält die Atemwege offen und sorgt so für einen ruhigeren, gesünderen Schlaf.